Große Ehre für Stadtrat Martin Fink

Im Rahmen der öffentlichen Gemeinderatssitzung wurde Herrn Stadtrat Martin Fink am 15. Dezember die Bürgermedaille der Stadt Pfullingen verliehen. Martin Fink, derzeit als Stellvertreter des Bürgermeisters stets mit der Leitung der Gemeinderatssitzungen beauftragt, wusste bis zur Verleihung nichts von der Ehrung. Die Verleihung war vom Gemeinderat vorab in geheimer Wahl im Umlaufverfahren beschlossen worden.





Fink ist bereits seit 1994 Mitglied des Gemeinderates und seit 199 Mitglied des Kreistages in Reutlingen. Nachdem er vorher bereits 15 Jahre dritter Stellvertreter des Bürgermeisters war, ist er seit 2014 erster Stellvertreter des Pfullinger Bürgermeisters. Von November 2017 bis Februar 2018 nahm Martin Fink die Stellvertretung über einen Zeitraum von fast drei Monaten für den erkrankten amtierenden Bürgermeister wahr. Seit Juni 2020 vertritt er ihn erneut während einer krankheitsbedingten Abwesenheit. In beiden Vertretungsphasen ist es Martin Fink mit großem persönlichem Einsatz gelungen, seine hauptberuflichen Tätigkeiten als Personalberater und Leiter eines sprengtechnischen Unternehmens mit der nicht minder fordernden Ausübung seiner ehrenamtlichen Stellvertreterfunktion zu vereinbaren.


Neben seinen kommunalpolitischen Aktivitäten ist er auch sonst auf vielfältige Weise ehrenamtlich engagiert. Dazu zählen die langjährige Mitarbeit in der evangelischen Kirchengemeinde etwa bei der Kinderkirche oder das Musizieren im Posaunenchor des CVJM.


Ein besonderes Augenmerk Martin Finks gilt der Geschichte seiner Heimatstadt, die er in unzähligen Führungen bereits seit Anfang der 1980er Jahre nicht nur Außenstehenden nahegebracht, sondern auch vielen Einwohnern Pfullingens tiefere und neue Einblicke in die Geschichte ihrer Stadt eröffnet hat. Aktionstage wie der deutsche Mühlentag und der Tag des offenen Denkmals wären ohne seine Führungen kaum denkbar.


Wichtiger Rahmen für ein breites Spektrum der Geschichtsvermittlung, bei der er gerade auch die jüngere Generation ansprechen will, ist der Pfullinger Geschichtsverein, dessen 2. Vorsitzender Martin Fink seit 1990 ist. Zu den Vereinsaufgaben gehört auch die ehrenamtliche Betreuung des stadtgeschichtlichen Museums, um die sich Martin Fink in den Jahren 1997 bis 2007 verdient gemacht hat.


Besonders die zahlreich überlieferten Pfullinger Sagen, zu denen Fink in Zusammenarbeit mit der Pfullinger VHS schon in den frühen 1980er Jahren Führungen angeboten hat, schienen geeignet, gerade Kinder auf unterhaltsame Weise für die Vergangenheit ihres Ortes zu interessieren. Er verfasste ein mittlerweile in mehreren Auflagen erschienenes Buch mit Pfullinger Sagen, das von Ina Brandmaier illustriert wurde. Eine größere Anzahl dieser Publikation schenkte Fink 2008 Pfullinger Schulen und der Stadtbücherei.


Für seine vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten wurde Martin Fink 2014 im Auftrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Landesehrennadel verliehen – eine Auszeichnung, die er selbst „als Anerkennung und Wertschätzung aller ehrenamtlichen Tätigen in unserer Stadt“ betrachtet.


Diese Hintanstellung der eigenen Person gegenüber dem Wohl seiner Stadt und allen, die ihr Engagement dafür einbringen, zeichnet ihn aus. Viele positive Aspekte in der Selbst- und Fremdwahrnehmung Pfullingens tragen jedoch gerade seine Handschrift.

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